Melissa Perales

Melissa Perales ist Musik- und Filmkuratorin, Promoterin und Beraterin aus Chicago, die seit den 1990ern die unabhängige Kulturszene Berlins prägt. Sie schafft Räume, in denen Gemeinschaft, Kreativität und Gerechtigkeit im Mittelpunkt stehen.

2004 gründete sie die Konzertreihe M:Soundtrack und hat seit der Pandemie Schokoladen-Mitte zu ihrer Homebase gemacht – ein Ort, an dem sie gezielt grassroots-Künstler\:innen unterstützt und sich für den Erhalt kleiner unabhängiger Venues einsetzt. Als Mitgründerin von Music Pool Berlin berät sie regelmäßig Artists – mit besonderem Fokus auf nicht-deutsch-/englischsprachige Kreative, die sich in der Berliner Musiklandschaft orientieren.

Melissa hat im Laufe der Jahre zahlreiche Projekte initiiert und kuratiert: das Restaurant Urban Comfort Food, das Underground-Filmfestival Circles of Confusion, sowie Plattformen wie das Torstraßen Festival, We Make Waves und Night School Berlin. Ihre Arbeit stärkt kontinuierlich marginalisierte Stimmen durch intersektionale, community-orientierte Formate.

Sie ist langjähriges Vorstandsmitglied von*all2gethernow e.V., der Initiative hinter Music Pool Berlin, die sich für eine inklusivere und nachhaltigere Musikkultur einsetzt.

Zusammen mit der Filmemacherin Sabine Steyer betreibt sie Supertape Berlin – eine Firma für Music Supervision und Beratung, wo ihre Leidenschaft für Soundtracks auf Storytelling trifft. Zu ihren aktuellen Projekten gehören das transkulturelle Open-Air Durchlüften am Humboldt Forum und Café Chocolat – eine Konzert- und Communityreihe mit Fokus auf Schwarze und Braune Artists und DJs in Berlin.

Melissa war Teil zahlreicher Musikjurys, u.a. bei den International Music Journalism Awards (#IMJA) beim Reeperbahn Festival – und engagiert sich weiterhin für faire und inklusive Strukturen in der Musikwelt.

Wenn sie nicht gerade andere unterstützt, erstellt sie Playlists, schmeißt legendäre Dinnerpartys – oder ist einfach Super-Mom.